
wasted on 6/10/04, 8:47 AM
in
artikeln, auf monitoren und papier muß nicht immer die wahrheit stehen. auch wenn mans gern so hätte, weil man leuten wie gehrer, schüssel & co schmerzahfte niederlagen gönnt (ich mag diese leute auch nicht).
aber ich werd mich in zukunft zurückhalten und nie mehr den heiligen standard in frage stellen ... *michbekreuzigentu*
edit: den Ausgangspunkt bildet das 1923 verfasste Testament der zwei Jahre später verstorbenen Adele Bloch-Bauer. In diesem "bittet" sie ihren Mann Ferdinand, den Erben, "meine zwei Porträts und die vier Landschaften von Gustav Klimt nach seinem Tode der Österreichischen Staatsgalerie in Wien zu hinterlassen". Sollte dieser vor ihr sterben, falle ihrem Schwager Gustav das Erbe zu, den sie zur Übergabe der Bilder "verpflichtet". ... Ihr Wunsch dürfte es somit gewesen sein, dass die Bilder der Österreichischen Galerie zufallen. ... Ferdinand Bloch-Bauer versprach aber 1926, die Bitten seiner verstorbenen Gattin "getreulich zu erfüllen, wenn sie auch nicht den zwingenden Charakter einer testamentarischen Verfügung besitzen". Nur: Ein Versprechen kann gebrochen werden. Zumal der Industrielle sein gesamtes Vermögen an die Nationalsozialisten verloren hatte. Selbst seine Frau hätte es ihm wahrscheinlich nachgesehen, wenn er der Bitte doch nicht nachgekommen wäre. ...
sagt der großartige orakel-standard.
der text sagt ziemlich klar, daß es der wunsch der abb gewesen ist, daß österreich die bilder kriegt. aber man kann alles anfechten und mit den richtigen anwälten erreicht man auch meistens sein ziel. so wie man mit der richtigen armee im rücken jedes land erobern kann.
korrekter weise hätten die öst. staatsgalerien der abb einen