
wasted on 4/3/04, 6:45 PM
Nicht zu Unrecht sagt Martin Buber:
"Der Mensch wird am Du zum Ich.
Gegenüber kommt und entschwindet, Beziehungsereignisse verdichten sich und zerstieben, und im Wechsel klärt sich, von Mal zu Mal wachsend, das Bewußtsein des gleichbleibenden Partners, das Ichbewußtsein."
Die o.g. Metapher veranschaulicht den hier beschriebenen, der Begegnung immanenten Wandel - sozusagen den Fluss, der nicht aufzuhalten ist, den man daher einfach zulassen muss - auch wenn dieses Zulassen im gegebenen Moment sehr schmerzt. Aber das ist nicht das Ende.
Denn Bubers Wort "Alles Leben ist Begegnung" zeigt, wie es weitergeht.
Panta rhei.