
wasted on 9/25/03, 7:52 PM
nachsatz: mit den familiären bzw. sexuellen verhältnissen wollte ich drauf hinweisen, dass eine nonne und fereshta ludin eben ganz andere stellungen in glaubensgemeinschaften und auch in der weltlichen gesellschaft haben. die nebeneinander zu stellen erweckt den eindruck, es geht um kopftücher in religiösem zusammenhang. darum geht es aber, denke ich, nicht. ist aber vielleicht nicht so wichtig.
interessant fand ich ja eine differenzierung, die fereshta ludin vornahm, in zusammenhang mit der vergleichbarkeit von muslimischen frauenkopfbedetungen und kruzifixen in klassenzimmern. ein kruzifix sei eben ein unbelebtes objekt, eine sache, während für sie das kopftuch eben teil ihrer person ist. ohne kopftuch würde sie sich nackt fühlen.
ich finde ja eigentlich die unbelebten religiösen symbole viel wichtiger, einerseits, und andererseits das verhalten von lehrern, aber nicht, was sie anhaben.