
wasted on 6/16/03, 8:44 PM
Immerhin kann ich sagen, ich mache immerhin noch etwas. Immerhin mache ich mir wenigstens noch Sorgen. Zum Beispiel: Ich mache mir Sorgen über den Zustand und die Qualität meiner Erfahrungen. Über Sinn und so. Mittendrin sage ich mir dann: Ich mache mir darum Sorgen, als würde gerade das es bringen. Vieles mache ich nicht und von dem wenigen, was ich mache, schaffe ich vieles nicht wegen der Sorgen um den Sinn des Machens und Schaffens. Eigentlich mache ich mir nur Sorgen. (Zwischendurch mache ich einen Kaffee in der Küche, obwohl ich weiß, dass ich Hämorrhoiden vom Kaffeetrinken bekomme.) (Zwischendurch, in der Küche, denke ich, diese Geschichten beschrieben immer ein Erlebnis, dessen Erfahrungsgehalt nach verhaltenem Beginn jäh abfällt.) (Zwischendurch, nachdem ich in der Küche gewesen bin und beim Kaffeetrinken, lese ich einzelne Passagen wieder. Ich kann mich noch so sehr bemühen, ich erfahre nicht, wohin das alles führt.) Inzwischen bin ich soweit, mir Sorgen zu machen über den Erfahrungsgehalt der Erfahrungen, die ich nicht machen möchte. Bestimmt kommt man aber noch weiter.