Waste

 
Ever written something into a weblog's comment form and then decided not to post it? Ever started out writing that wonderful entry for your own weblog and then decided to kick it into forgetfulness? What a waste of beautiful verbiage!

Well, here's the new home for wasted weblog entries and comments.
If you see a

button on a weblog's comment form and decide not to post that lengthy comment about holes in your socks, the paint on your living room walls, or this morning's breakfast, then just hit the button, and the wasted comment will be dumped to this site. Anonymity guaranteed.
You can also add a

button to the entry form of your own weblog and dump away.

Swiss Mülleimerli
How to add a waste button to your weblog's entry or comment form

Note: Management reserves the right to further dump potentially toxic waste at the ultra-secret hazardous waste site. We don't want to be an environmental danger, no thanks.

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Wasted Comments Dump

... which from now on actually also accepts wasted weblog entries (see sidebar for further details).
Yes: wasting words is our business.

Monday, 11. July 2005

bov.antville.org



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Sunday, 10. July 2005

dghdh



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'Einsprüche gegen die aktuelle Modernisierung der Bildungseinrichtungen'
Aus einer Email:
Frankfurt am Main, im Juni 2005

DAS BILDUNGSWESEN IST KEIN WIRTSCHAFTSBETRIEB! Einsprüche gegen die aktuelle Modernisierung der Bildungseinrichtungen

Die deutschen Bildungsinstitutionen, Schulen wie Universitäten, werden in der Folge des PISA-„Schocks“ und des sogenannten Bologna-„Prozesses“ mit einem Trommelfeuer von Reformmaßnahmen in einen Taumel versetzt, der jedes kritische Nachdenken über Sinn, Zweck und die Folgen verhindert. Einreden werden von den politischen Protagonisten als rückwärtsgewandter Widerstand gegen den als alternativlos dargestellten Umbau der Bildungseinrichtungen abgetan. Die Modernisierer in den Institutionen geben die Parole aus, dass nichts uns retten wird, denn ein Mitmachen, das in der Einordnung in schicksalhafte „Prozesse“ und der möglichst frühen Erfüllung der Forderungen des betriebswirtschaftlichen „Qualitätsmanagements“ besteht. Es vollzieht sich ein in vieler Hinsicht irreversibler Umstellungsprozess, ohne dass davon ausgegangen werden könnte, dass die Menschen, die ihn vollziehen sollen, seinen Sinn ausführen könnten. Sie werden zu einer Praxis gezwungen, deren absehbarer Misserfolg und deren Zerstörungspotenzial immer mehr Akteuren bewusst werden.

Wir erheben heute unsere Stimme, damit später nicht gesagt werden kann, die wissenschaftlichen Beobachter des Bildungssystems hätten in ihrer Gänze entweder selbst den Prozess vorangetrieben oder aber ihr Einverständnis durch Schweigen bekundet. Wir tun dies in der Hoffnung, die Verantwortungsträger ins Nachdenken zu bringen, bevor es endgültig zu spät ist und die kommenden Generationen die Folgen einer Reform tragen müssen, die ihre Bildungschancen verstümmelt hat.

(1) Wir wenden uns gegen die Illusionen einer Parteien übergreifenden Bildungspolitik, die das Bildungssystem nach betriebswirtschaftlichen Mustern in den Griff zu bekommen strebt. Diese Politik wird großen Schaden anrichten, weil Erziehungs- und Wissenschaftsorganisationen keine Wirtschaftsbetriebe sind und keine verkäuflichen Güter herstellen. Wer Schulen und Universitäten betriebswirtschaftliche Denk- und Handlungsmuster aufzwingt, sollte wissen, dass er damit den Sinn von Erziehung, Bildung und Wissenschaft zerstört: Wissenschaftler schauen dann nur noch nach lukrativen Forschungsaufträgen und Lehrer behandeln ihre Schüler wie Arbeitskräfte, deren Verkäuflichkeit sie gewährleisten müssen.

(2) Wir wehren uns gegen die Irreführung, bei der gegenwärtigen Reform der Bildungsinstitutionen gehe es um ‚mehr Autonomie’ der Organisationen Schule und Hochschule. Autonomie bedeutet Selbstgesetzgebung. Im Zuge der gegenwärtigen Umwandlung von Universitäten und Schulen werden jedoch kollegiale und demokratische Entscheidungsstrukturen zersetzt und staatliche Aufsichtsaufgaben in Selbstkontrollzwänge verschoben. In den neuen, dirigistisch gemanagten Bildungseinrichtungen bleiben die staatlichen Aufsichtsrechte erhalten und werden durch fiskalische Lenkungsinstrumente noch verschärft. Das wird unter anderem deutlich, wenn man die ausufernden Kontroll-, Evaluierungs- und Akkreditierungsmaßnahmen in den Blick nimmt. Sie legen die Bildungseinrichtungen an die Kette und bewerten sie nach Güte- und Erfolgskriterien, die nicht aus der Sache von Bildung und wissenschaftlicher Erkenntniserweiterung folgen. Statt dessen werden Universitäten und Schulen an die wechselnden Produktionsziele und Moden des ökonomischen Konkurrenzkampfes angekoppelt.

(3) Wir halten es für einen folgenschweren Irrtum, dass der Sinn unserer Tätigkeit als Wissenschaftler darin liegen soll, unmittelbar verfügbar und nützlich zu sein für Interessen, die der Staat, die Wirtschaft und eine medial gesteuerte Gesellschaft an die Wissenschaften herantragen. Bildungswissenschaften sind vor allem Reflexionswissenschaften, welche die Bedingungen der Möglichkeit aber auch die Grenzen von Erziehung und Bildung in der modernen Gesellschaft zu klären versuchen. Als Agenten des Consultings und Controllings verlieren sie ihre voranbringende Kraft.

(4) Wir sehen mit Sorge die Aushöhlung der Autonomie der wissenschaftlichen Disziplinen. Die von außen gesteuerte Umwidmung frei werdender Stellen etwa in der Erziehungswissenschaft auf die Produktion von technologischem Steuerungswissen, zieht verhängnisvolle Konsequenzen nach sich. Wissenschaftspolitik, Wissenschaftsverwaltung und Hochschulleitungen respektieren gegenwärtig nicht mehr die eigendynamische Entwicklung von Wissenschaft. Statt dessen wird versucht, Forschungsmethoden und Forschungsziele nach einem Erfolg vorgaukelnden Leitmuster auszurichten. In der Erziehungswissenschaft ist das die „empirische Bildungsforschung“ im Sinne der PISA-Untersuchungen, die zum Maßstab für Forschung schlechthin erhoben wird.

(5) Wir warnen vor den Folgen der fortschreitenden Entsorgung der pädagogischen Professionsdisziplinen von ihren philosophischen und historischen Grundlagen. Diese haben früher für die Weltgeltung der deutschen Universitäten gesorgt. Sie waren auch der kritische Pol im Prozeß der auf die Universitäten und Schulen einströmenden Modernisierungen und wissenschaftlichen Spezialisierungen. Ohne philosophische und geschichtliche Selbstvergewisserung und Selbstkritik wird Wissenschaft zum hilflosen Instrument für irgendwelche Interessenten, die sich Macht über sie zu verschaffen vermögen. Wer die Geschichte von Bildung, Erziehung und Schule nicht mehr kennt, ist zum kurzatmigen Kurieren an ihren Missständen verurteilt. Ohne philosophische Bindung wird Wissenschaft beliebigen Zwecken dienstbar.

(6) Wir protestieren gegen die weitere Aushöhlung der Universität durch eine radikale Verschulung von Lehre und Studium. Sie geht einher mit der Vernichtung der akademischen Bildungstradition und in deren Folge auch der bildenden Funktion der Schulfächer. Universitäre Bildung im Medium der Wissenschaft ist die Voraussetzung dafür, dass Lehrerinnen und Lehrer in ihrem pädagogischen Tun Bildung im Sinne wachsender Urteilsfähigkeit und gedanklicher Selbständigkeit ermöglichen können. Wer das Studium um die Begegnung mit der Forschung bringt und es statt dessen auf die Aneignung von Berufsfertigkeiten verkürzt, der unterbindet die Ausbildung von Problemstellungs- und Problemlösungskompetenzen. Gerade professionalisierungsbedürftige Lehrerinnen und Lehrer würden so zu Instruktionsangestellten degradiert, die nur noch Plänen folgen können, die andere für sie entworfen haben.

(7) Wir wehren uns gegen die Zumutung, die bestehenden Mängel der Bildung und Erziehung durch die Verpflichtung des Lehrpersonals auf permanente Testung von Schülerkenntnissen und auf einen Test vorbereitenden Unterricht beheben zu sollen. Auf diese Weise verkommt pädagogische Praxis zur Abrichtung auf überprüfbare Lernleistungen. Spontane, individuelle und nicht kalkulierbare Auseinandersetzungen mit bedeutenden Kulturinhalten und ungenormte originelle Einsichten werden aus den Bildungseinrichtungen herausgedrängt. Schulen und Universitäten werden zu Trainingsmaschinen für die OECD-Konkurrenz. Was dazu nicht passt, wird ausgeschieden, abgewertet oder an den Rand gedrängt.

(8) Wir widersprechen entschieden der vorherrschenden Meinung, die Definition von Bildungsstandards zur Überprüfung von Basiskompetenzen sei ein geeignetes Mittel, um die demokratische Forderung nach einer größtmöglichen Gleichwertigkeit der Bildungsabschlüsse auf möglichst hohem Niveau zu gewährleisten. In Wirklichkeit zeigt die gegenwärtige Bildungspolitik keine hinreichenden Anstrengungen, die Ungleichheit der Bedingungen und Chancen für Bildung zu beseitigen. Statt dessen setzt sie auf die permanente Bedrohung und Kontrolle durch Tests und Prüfungen, welche die Leistung von Schülern und Lehrenden regulieren sollen. Standardisierung auf der gegebenen Basis von Ungleichheit der Bildungsangebote wird die soziale Spaltung und Hierarchisierung der Gesellschaft, soweit sie von Bildung abhängen, verschärfen. Das kann weder im pädagogischen noch im ökonomischen Interesse einer freiheitlichen und demokratischen Rechts- und Gesellschaftsordnung liegen.

Wer heute in Schulen und Hochschulen den Umstellungsprozess beobachtet, der gerät ins maßlose Staunen über die Verselbständigung der Innovationsinstrumente über die ursprünglichen Zwecke. Die Modernisierung droht in zerstörerischen Verfahren leer zu laufen, die Bildungspolitik scheint ohne Rücksicht auf die Folgen nur ihre eigenen Probleme der Kostenreduktion und Effizienzsteigerung zu bearbeiten. Dafür steht bereits die talmihafte, durch Anglizismen aufgeblasene, alles versprechende technokratische Terminologie der Reformer, die keine Rückbindung an den spezifischen Inhalt mehr kennt. Mit ihr wird über egal was verfügt. Die Modernisierung operiert mit Zuckerbrot und Peitsche: Ihre Manager treten mit Heilsversprechen auf und verkünden den vom Weltgeist verhängten Sachzwang. Wer nicht mitmacht, wird untergehen. Schon diese repressive Taktik provoziert ihr Scheitern, denn so kann niemand überzeugt werden.

Es ist nicht die Zeit, gelassen zuzuschauen, bis die Hoffnungen wie Seifenblasen zerplatzen. Die Umstellung ist äußert wirksam, nämlich als Zerstörung. Die Unterzeichner würden sich freuen, wenn alle, die über die geschilderten Entwicklungen ähnlich besorgt sind, diesen Einsprüchen beitreten würden. Wir laden zu einer Zusammenkunft am

  1. Oktober 2005, ## h, Hörsaal #

in Frankfurt am Main ein, auf der die Thesen erläutert, diskutiert und der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen. Wir wollen dem scheinbar alternativlos ablaufenden Prozeß der Unterwerfung des Bildungs- und Wissenschaftssystems unter die Techniken des Qualitätsmanagements den Einspruch derjenigen entgegensetzen, die sich die Frage erlauben, ob wir überhaupt so gesteuert und dirigiert werden wollen und ob wir wollen, daß in der Folge unsere Kinder in den Schulen so erzogen und unsere Studenten so ausgebildet werden sollen.

Frankfurt am Main, im Juni 2005

Andreas Gruschka, Ulrich Herrmann, Frank-Olaf Radtke, Udo Rauin, Jörg Ruhloff, Horst Rumpf, Michael Winkler



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www.rp-online.de selt den abstrusen 60er jahre bildzeitungslügen ,nicht mehr so einen blödsinn zum thema gelesen. übelste stimmungsmache. da werden die herren psychologen wohl eher 300tausend als 384 plätze für ihre klapse brauchen.  ...
5/7/08, 6:09 PM
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I really like this video, and the song is catchy as hell! Ive been hearing a good deal of this band lately!  ...
5/7/08, 4:03 PM
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5/7/08, 4:03 PM
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@ anonym: Definieren Sie Männer, wenn Sie meinen, dass die Mülltonne der richtige Ort dafür ist.  ...
5/6/08, 3:38 PM
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@ Irene Das bedeutet dann, dass Vergewaltiger nicht grundsätzlich gestört, sondern manchmal eben auch nur Männer sind?  ...
5/6/08, 2:48 PM
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feels like it cuts too fast too, says a boy who has cut every video he has ever made too fast. Given that the track has summer written all over it, maybe it was a victim of caution planning, and our shit weather.  ...
5/5/08, 12:41 PM